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Siegel der Philosophischen Fakultät



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von Daniel Mumme

Allzweckwaffe oder verachteter Teufel?
 
Ausnahmezustand für den 23-jährigen Studenten Peter L. Morgen muss er ein Referat über den Löwen von Idstedt halten. Ärgerlicher Weise hat er bisher noch kein Material gefunden und den Gang zur Seminarbibliothek gescheut. "Was tun", fragt sich der gewiefte Student im 3. Semester und findet nach einer oberflächlichen Google-Suche den Eintrag zum Idstedt-Löwen in der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Immerhin liefert der Artikel eine grobe Übersicht zum Thema und kann auch mit weiterführenden Links aufwarten. Peter L. bastelt also sein Thesenpapier und schafft es sogar, am nächsten Vormittag einen 15-minütigen Vortrag zu halten.
Seiner Dozentin ist nicht entgangen, dass sein Quellenverzeichnis fast nur aus den Wikipedia-Quellen bzw. Quellen, die wiederum auf Wikipedia-Texten beruhen, besteht. Dennoch sagt sie nichts. Hoffnungsvoll wendet sich Peter L. nun der schriftlichen Ausarbeitung zu. Aufgebohrt auf 13 Seiten gibt er seine Hausarbeit ab, allerdings ohne zuvor gründlich in geschichtswissenschaftlichen Fachzeitschriften oder Monografien nach weiterführenden Ansätzen bezüglich des Themas gesucht zu haben.
Zwei Monate später prangt ein "Nicht akzeptabel" unter seiner Hausarbeit. Zwar habe er, so seine Dozentin, das Thema in ausreichender Weise dargestellt, allerdings sei nicht erkennbar gewesen, dass sich Peter L. tiefer mit der Materie befasst habe, als es eine herkömmliche Internetrecherche hergebe. Außerdem sei es aus wissenschaftlicher Sicht nicht zu vertreten, in einer Hausarbeit Wikipedia zu zitieren.

Was nichts kostet, ist auch nichts wert?

"Was nichts kostet, ist auch nichts wert", heißt ein altes deutsches Sprichwort. Doch trifft dies auch auf Wikipedia zu, der Online-Enzyklopädie, welche in der deutschsprachigen Fassung derzeit mehr als 500.000, in der amerikanischen mehr als 1,5 Millionen Einträge vorweisen kann1, und durchschnittlich einen monatlichen Artikelzuwachs von 544 (deutsche Variante) bzw. 1664 Neueinträgen2 (englische Version) verbucht?
Die Antwort lautet: "Jein". Das "Wiki-Phänomen" beschäftigt schon seit geraumer Zeit nicht nur alle gängigen Informationsmedien, sondern auch die wissenschaftliche Fachwelt3. Dies bisweilen kritisch, teilweise aber auch in euphorischer Variante.
So läutete DIE WELT bereits das Ende der "Zeit gedruckter Lexika"4 ein und DIE ZEIT eröffnete den Leser, "Wikipedia zu benutzen [sei] […] eine Bereicherung wie das Gespräch mit einem vielseitig gebildeten Menschen"5.
Dagegen scheinen die mangelnden Kontrollmechanismen im Wikipedia-System fast wie von selbst ihre Gegner auf den Plan zu rufen: Die Bild-Zeitung startete im November 2006 einen Aufruf an ihre Leser, Fehler in Wikipedia zu suchen und an die Redaktion zu melden, freilich ohne die beanstandeten Fakten selbst auf ihre Richtigkeit zu prüfen.6
Jaron Lanier, selbst schon einmal "Opfer" von Falscheinträgen unter seinem Namen in der englischsprachigen Fassung von Wikipedia gewesen, sagt, Wikipedia sei "just one experiment that still has room to change and grow "7. Er kritisiert aber auch: "In der Wiki-Welt bestimmen jene die Wahrheit, die am stärksten bessessen sind. Dahinter steckt der Narzissmus all dieser kleinen Jungs, die der Welt ihren Stempel aufdrücken wollen"8. Die User würden noch nicht einmal ihre richtigen Namen nennen. Die Wahrheit, so Lanier, bekomme man "nur mit Verantwortlichkeit"9.
Auch die wissenschaftliche Welt hat sich mit Wikipedia thematisch auseinandergesetzt. So hat die Forschungsstelle "Neue Kommunikationsmedien" der Universität Bamberg ein eigenes "Wiki" ins Netz gestellt, in dem sich im Rahmen eines Projektseminares dem Untersuchungsgegenstand "Die Entwicklung exzellenter Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia" in einer wissenschaftlichen Untersuchung genähert wird.10

"Auch wenn's beim Brockhaus fachlich glänzt, riskier `nen Blick zur Konkurrenz"

Aber was kann nun der Geschichtswissenschaftler aus dem Wiki-Phänomen für eine Lehre ziehen?
Zunächst muss festgehalten werden, dass grundsätzlich jeder Eintrag in der Enzyklopädie kritisch hinterfragt werden muss. Nach dem Motto "Auch wenn's beim Brockhaus fachlich glänzt, riskier `nen Blick zur Konkurrenz" ist es grundsätzlich immer ratsam, sich eine zweite Meinung einzuholen. Dies gilt natürlich auch für die sogenannten "Standard-Lexikas"11. Auch wenn hier davon ausgegangen werden kann, dass dort "geprüfte" Fachleute die Einträge für die Lexika schreiben, so ist es durchaus möglich, dass auch hier Fehler oder Lücken zu entdecken sind.12 Dies gilt speziell für Geburtsdaten oder ähnlichem.
Bei Wikipedia sieht es dagegen noch ein bisschen anders aus. Hier kann jeder Internetnutzer einen entsprechenden Artikel verfassen oder ändern. Da davon auszugehen ist, dass nicht jeder "Autor" ein/e ausgewiesene/r Fachfrau/mann auf dem bearbeiteten Gebiet ist, muss zumindest die Wissenschaftlichkeit der Beiträge kritisch hinterfragt werden. So wurde etwa nach einer Meldung in der Bild-Zeitung über ein Foto des Sternbildes "Schlange" der zugehörige Wikipedia-Artikel - der Meldung konform - innerhalb weniger Stunden ergänzt und verändert.13 Allerdings handelte es sich um eine Falschmeldung. Zwar wurde der Wikipedia-Artikel im Anschluss abermals geändert und in die Ursprungsform zurückgeschrieben14, dennoch verdeutlicht allein dieses Beispiel die Problematik des "offenen Schreibens" im Wiki-Universum. Wikipedia hat darauf diesbezüglich in jüngster Vergangenheit reagiert. Obwohl Wissenschaftler herausfanden, Wikipedia sei fast "so exakt und umfassend wie die entsprechenden Artikel in der Encyclopaedia Britannica",15 kündigte Wikipedia Mitgründer Jimmy Wales an, künftig eine zweite, starre Version von Wikipedia zu installieren, in der nur Artikel zu finden sein sollen, die zum einen fachlich geprüft und zum anderen nicht mehr von Usern veränderbar sein sollen, um so dem sogenannten "Wiki-Vandalismus" entgegen zu wirken.16
Zudem existiert eine Art Kontrollmechanismus bereits insofern, als dass bestimmte Artikel oder Teilabschnitte mit einem Zusatz versehen werden, der den Leser daraufhin weist, dass der Beitrag entweder den Wikipedia-Standards nicht entspreche oder die Fakten im Artikel nur unzureichend nachgewiesen werden.17

Aktuell, aber nicht zitierfähig

Unbestreitbar ist aber gerade die Aktualität der Enzyklopädie ein entscheidender Vorteil, den Wikipedia gegenüber ihrer starren Buchkonkurrenz hat. Der Eintrag über Joseph Ki-Zerbo, einem burkinischen Historiker der nicht unbedingt jedem bekannt sein dürfte, wurde z.B. bereits wenige Stunden nach seinem Tod am 4. Dezember 2006 korrigiert und um das Todesdatum und den Todesort ergänzt.18 In Buchform hätte der aktualisierte Eintrag über Ki-Zerbo, falls überhaupt vorhanden, erst auf die nächste Auflage warten müssen.
Aber die Aktualität Wikipedias hat einen entscheidenden Nachteil: Auch wenn vorrangegangene Versionen eines Artikels über die "Versions-Seite" einzusehen sind, ist Wikipedia dennoch im wissenschaftlichen Alltag nicht zitierfähig (wie im Übrigen alle gedruckten Lexikas). Selbst Wikipedia-Gründer Wales weist darauf hin, man könne zwar einen Lexikon-Eintrag als Einstieg lesen, "aber dann muss man seine Hausaufgaben machen"19. Beim Nachschlagen eines Begriffes für eine Seminararbeit seien "weder Britannica noch Wikipedia die richtige Quelle"20.

Internationalität, Verlinkung und Themenvielfalt

Wikipdia ist mulilingual und existiert inzwischen in über 200 Sprachversionen. Daher empfiehlt es sich, ggf. auch einmal z.B. auf der englischen Schwesterseite nachzuschauen, da dort ein Artikel ausführlicher erschienen sein und zudem andere Weblinks beinhaltet könnte.
Gerade die in den einzelnen Artikeln vorhandenen Verlinkungen zu anderen Inhalten im Wikipedia-Universum stellen einen nützlichen Service dar, den ein gedrucktes Lexikon in dieser Form nicht bieten kann.21 Zudem ist zu beobachten, dass mehr und mehr innerhalb der Wikipedia-Gemeinschaft ein besonderer Wert auf Quellenangaben gelegt wird, um so der Kritik der "Nichtüberprüfbarkeit der Fakten" entgegenzuwirken.22 Daher kann es durchaus sein, dass bei der Recherche zu einem Thema entweder direkt per Link eine entsprechende Internetquelle zur Verfügung steht oder auf wissenschaftliche Fachliteratur verwiesen wird, was letztlich nützlich für die eigene wissenschaftliche Arbeit sein kann.
Mit den fast 500.000 deutschsprachigen Artikeln deckt Wikipedia eine ungeheure Themenvielfalt ab (zum Vergleich: Die Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bänden bietet "nur" ca. 300.000 Stichwörter23). Allerdings fallen unter den Artikeln auch solche darunter wie etwa der Eintrag über "Buschhoven", einem kleinen Ort in der Gemeinde Swisttal in NRW24, deren geschichtswissenschaftliche Bedeutsamkeit vielleicht erst auf den zweiten Blick ersichtlich wird.
Zudem herrscht hinsichtlich der Qualität und Quantität einzelner Artikel eine ziemlich große Diskrepanz. So wartet der Wikipedia-Eintrag über den "Holocaust" mit fast über 90.000 Zeichen auf, die Mondlandungen (1966 unbemannt und 1996 bemannt) wird dagegen in zwei Sätzen abgehandelt. Zudem heißt, wobei dies selbstverständlich ist, auch hier die Devise: "Quantität ist nicht gleich Qualität".

Linzenzfreie Bilder und Quellen durch GNU

Wikipedia besitzt einen weiteren entscheidenden Vorteil gegenüber Print-Lexika: Die meisten Bilder in den einzelnen Artikeln stehen unter der sogenannten "GNU-Lizenz". Dies bedeutet, dass das entsprechende Bild ohne Lizenzgebühren benutzt und vervielfältigt werden darf.25 Wikipedia enthält nicht nur Fotos, sondern auch für den Geschichtswissenschaftler besonders interessant, teilweise auch Quellendokumente in elektronischer Form, die meistens ebenfalls unter der GNU-Lizenz stehen.

Fazit und Schlussbetrachtung

Wikipedia ist ein umfangreiches Wissensportal zu den unterschiedlichsten Themenbereichen. Seine Stärken besitzt es in erster Linie hinsichtlich seines enormen Umfanges, der lizenzfreien Verwendung von Bildern und Quellen, sowie seiner Aktualität. Kritisch zu hinterfragen ist jedoch immer die Wissenschaftlichkeit der einzelnen Inhalte. Gerade bei Wikipedia-Artikeln ist eine zusätzliche Überprüfung der Inhalte unerlässlich. Zudem ist Wikipedia NICHT zitierfähig.
Als Standard-Informationsquelle fällt Wikipedia für den Geschichtswissenschaftler mit Sicherheit aus. Allerdings lohnt es sich fast immer, am Anfang einer Recherche für ein geschichtswissenschaftliches Thema bei Wikipedia vorbeizuschauen. Meist erhält man dort einen guten und teils sehr ausführlichen Überblick über ein bestimmtes Thema, welcher zum weiteren Arbeiten anregen kann. Die Betonung liegt allerdings auf dem "Überblick". D.h., genau wie beim Nachschlagen in renommierten Lexika, ersetzt das "Nachbrowsen" bei Wikipedia nicht die eigentliche wissenschaftliche Arbeit. Daher stellt die Online-Enzyklopädie ein gutes, bisweilen sogar sehr gutes Hilfsmittel für das wissenschaftliche Arbeiten dar. Den Gang in die Bibliothek und das Nachlesen in geschichtswissenschaftspezifischer Fachliteratur und das Nachforschen in entsprechenden Quellen kann, genau wie Brockhaus und Co., Wikipedia allerdings nicht ersetzten.
Wikpedia ist demnach weder eine Allzweckwaffe noch ein verachteter Teufel, vielmehr kann das Online-Lexikon als eine Wissensquelle mit gelegentlich vorhandenem Pferdefuß betrachtet werden.

[nach oben]


Literaturhinweise
Bartel, Tim: "'Fakten' zu den Stabilen Versionen", http://wikipedistik.de/2006/08/29/fakten-zu-den-stabilen-versionen/, Stand: 16. März 2007.
Bergener, J.v./Hinkes, T.: "Wiki-Fehlia. So unzuverlässig ist Deutschlands beliebtestes Internet-Lexikon", http://www.bild.t-online.de/BTO/tipps-trends/digital-leben/aktuell/2006/11/wikipedia-fehler/wikipedia-fehler.html, Stand: 29. Januar 2007.
Blech, Jörg/Bredow, Rafaela von: "Spiegel-Gespräch. ‚Eine grausame Welt'", Spiegel vom 13.11.2006, S.183.
Kohlenberg, Kerstin: "Die anarchische Wiki-Welt", Die Zeit vom 7. September 2006, http://www.z. eit.de/2006/37/wikipedia?page=all, Stand: 29. Januar 2007.
Lanier, Jaron: "Digital Maoism. The Hazards of the New Online Collectivism", http://www.edge.org/3rd_culture/lanier06/lanier06_index.html, Stand: 29. Januar 2007; deutsche Übersetzung von Kreye, Andrian in: Süddeutsche Zeitung vom 16. Juni 2006, http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/306/78228/, Stand: 29. Januar 2007.
Lorenz, Maren: "Wikipedia. Zum Verhältnis von Struktur und Wirkungsmacht eines heimlichen Leitmediums", Werkstatt Geschichte 43, S. 84-95.
Nasr, Susan: "Rock'n'Roll wird niemals sterben - die Wikipedia auch nicht", http://www.heise.de/tr/artikel/76644, Stand: 16. März 2007.
Ohne Verfasser: "Adlernebel", http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Adlernebel&diff=26272432&oldid=25502851, Stand: 29. Januar 2007.
Ohne Verfasser: "Adlernebel", http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Adlernebel&diff=26283115&oldid=26272432, Stand: 29. Januar 2007.
Ohne Verfasser: "Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bänden", http://www.brockhaus.de/enzyklopaedie/30baende/index.php, Stand: 29. Januar 2007.
Ohne Verfasser: "Buschhoven", http://de.wikipedia.org/wiki/Buschhoven, Stand: 29. Januar 2007.
Ohne Verfasser: "GNU-Lizenz für freie Dokumentation", http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Freie_Dokumentationslizenz, Stand: 29. Januar 2007.
Ohne Verfasser: "Joseph Ki-Zerbo", http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Joseph_Ki-Zerbo&diff=prev&oldid=24681067, Stand: 29. Dezember 2007.
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Rateike, Verena/Rösner, Jörg-Michael/Denks, Lorenz/Eberts, Carsten: "Die Entwicklung exzellenter Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia", http://141.13.22.238/mediawiki/index.php/Die_Entwicklung_exzellenter_Artikel_in_der_deutschsprachigen_Wikipedia, Stand: 29. Januar 2007.
Werner, Hendrik: "Bücher. Die Zeit gedruckter Lexika ist zu Ende", in: Die Welt vom 1. November 2006, http://www.welt.de/data/2006/11/01/1095006.html, Stand: 29. Januar 2007.
Zachte, Erik: "Wikipedia-Statistik. Übersicht", http://stats.wikimedia.org/DE/TablesRecentTrends.htm, Stand: 29. Januar 2007.

Fussnoten
1 Ohne Verfasser: "Wikipedia", http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia, Stand: 29. Januar 2007.
2 Zachte, Erik: "Wikipedia-Statistik. Übersicht", http://stats.wikimedia.org/DE/TablesRecentTrends.htm, Stand: 29. Januar 2007.
3 Vgl. etwa: Lorenz, Maren: "Wikipedia. Zum Verhältnis von Struktur und Wirkungsmacht eines heimlichen Leitmediums", Werkstatt Geschichte 43, S. 84-95.
4 Werner, Hendrik: "Bücher. Die Zeit gedruckter Lexika ist zu Ende", in: Die Welt vom 1. November 2006, http://www.welt.de/data/2006/11/01/1095006.html, Stand: 29. Januar 2007.
5 Kohlenberg, Kerstin: "Die anarchische Wiki-Welt", Die Zeit vom 7. September 2006, http://www.z. eit.de/2006/37/wikipedia?page=all, Stand: 29. Januar 2007.
6 Vgl. Bergener, J.v./Hinkes, T.: "Wiki-Fehlia. So unzuverlässig ist Deutschlands beliebtestes Internet-Lexikon", http://www.bild.t-online.de/BTO/tipps-trends/digital-leben/aktuell/2006/11/wikipedia-fehler/wikipedia-fehler.html, Stand: 29. Januar 2007.
7 Lanier, Jaron: "Digital Maoism. The Hazards of the New Online Collectivism", http://www.edge.org/3rd_culture/lanier06/lanier06_index.html, Stand: 29. Januar 2007; deutsche Übersetzung von Kreye, Andrian in: Süddeutsche Zeitung vom 16. Juni 2006, http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/306/78228/, Stand: 29. Januar 2007.
8 Lanier, Jaron, zitiert nach: Blech, Jörg/Bredow, Rafaela von: "Spiegel-Gespräch. ‚Eine grausame Welt'", Spiegel vom 13.11.2006, S.183.
9 Ebd.
10 Siehe dazu: Rateike, Verena/Rösner, Jörg-Michael/Denks, Lorenz/Eberts, Carsten: "Die Entwicklung exzellenter Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia", http://141.13.22.238/mediawiki/index.php/Die_Entwicklung_exzellenter_Artikel_in_der_deutschsprachigen_Wikipedia, Stand: 29. Januar 2007.
11 Anmerkung: Die "großen Standard-Lexika" setzen mittlerweile verstärkt auf eine ausgewogene Online-Präsenz, um dem Wikipedia-Hype entgegenzusteuern. Das Meyers Lexikon online fordert seine Leser sogar zur Mitarbeit: So können Vorschläge für neue Artikel gemacht werden und bestehende Einträge kommentiert werden. Dies ist jedoch erst nach einer Registrierung möglich. Vgl.: Ohne Verfasser: "Über Meyers Lexikon online", http://lexikon.meyers.de/meyers/Meyers-%C3%9Cber_Meyers_Lexikon_online, Stand: 28. Februar 2007.
12 In der aktuellen Ausgabe des dtv-Lexikons fehlt etwa der Eintrag zur Online-Enzyklopädie Wikipedia. Vgl. dazu: Werner, Hendrik: "Bücher. Die Zeit gedruckter Lexika ist zu Ende", in: Die Welt vom 1. November 2006, http://www.welt.de/data/2006/11/01/1095006.html, Stand: 29. Januar 2007.
13 Siehe: Ohne Verfasser: "Adlernebel", http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Adlernebel&diff=26272432&oldid=25502851, Stand: 29. Januar 2007.
14 Siehe: Ohne Verfasser: "Adlernebel", http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Adlernebel&diff=26283115&oldid=26272432, Stand: 29. Januar 2007.
15 Ohne Verfasser: "Wikipedia fast so genau wie Encyclopaedia Britannica", http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,390475,00.html, Stand: 29. Januar 2007.
16 Vgl. Ohne Verfasser: "Nach Vandalismus. Wikipedia friert Artikel ein", http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,425434,00.html, Stand: 29. Januar 2007.,
Vgl. auch Bartel, Tim: "'Fakten' zu den Stabilen Versionen", http://wikipedistik.de/2006/08/29/fakten-zu-den-stabilen-versionen/, Stand: 16. März 2007.
17 Vgl. etwa den Wikipedia-Artikel zu "Napoleon": Ohne Verfasser: "Napoléon Bonaparte", http://de.wikipedia.org/wiki/Napoleon, Stand: 16. März 2007.
18 Siehe: Ohne Verfasser: "Joseph Ki-Zerbo", http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Joseph_Ki-Zerbo&diff=prev&oldid=24681067, Stand: 29. Dezember 2007.
19 Wales, Jimmy, zitiert nach: Nasr, Susan: "Rock'n'Roll wird niemals sterben - die Wikipedia auch nicht", http://www.heise.de/tr/artikel/76644, Stand: 16. März 2007.
20 Ebd.
21 Allerdings existieren solche "Hyperlinks" auch in den elektronischen Angeboten der Konkurrenz.
22 Vgl. auch das Online-Tutorium in Wikipedia zum Thema "Zitieren": Ohne Verfasser: "Wikipedia:Quellenangaben", http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Quellenangaben, Stand: 29. Januar 2007.
23 Vgl.: Ohne Verfasser: "Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bänden", http://www.brockhaus.de/enzyklopaedie/30baende/index.php, Stand: 29. Januar 2007.
24 Ohne Verfasser: "Buschhoven", http://de.wikipedia.org/wiki/Buschhoven, Stand: 29. Januar 2007.
25 Siehe dazu: Artikel zur GNU-Lizenz auf wikipedia.de, Ohne Verfasser: "GNU-Lizenz für freie Dokumentation", http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Freie_Dokumentationslizenz, Stand: 29. Januar 2007.